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LUCY - Wie realistisch ist der Film?

  • Autorenbild: JULE
    JULE
  • 20. Sept. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Einfach genial oder einfaches What-if-Szenario?

Der Film Lucy aus dem Jahr 2014, mit Scarlett Johannson in der Hauptrolle, nimmt sich dem Thema an, dass jeder Mensch nur 10% seiner Gehirnzellen nutzen könnte. Stimmt das wirklich?

Im Film geht es um Lucy, die ihrem Freund beim Drogendealen hilft. Lucy erklärt sich dazu bereit die Drogen in ihrem Körper zu schmuggeln, doch der Beutel platzt in ihrem Bauch. Lucy erfährt daraufhin, dass es eine neue Droge gewesen sein soll, doch anstatt an einer Überdosis zu sterben, kann sie immer mehr Prozent ihres Hirns benutzen und entwickelt dadurch Superkräfte.

Der Film besagt also, der Mensch könnte nur 10% seiner Gehirnzellen benutzen und dass mehr nicht funktionieren würde, weil wir ansonsten Superkräfte entwickeln. Dies beruht auf einem Mythos der 1907 versehentlich in die Welt gesetzt wurde. Der Psychologe William James erklärte, dass der Mensch „nur einen kleinen Teil seiner psychischen und physischen Ressourcen ausschöpft.“. Dagegen hilft Gehirntraining, als Leitungssteigerung.

Der Mythos ging allerdings sogar soweit, dass selbst Biologen daran glauben. Und auch Biologielehrer die vermitteln wollen.

Kurzes Beispiel der Biologie meinerseits:

Nicht genutzte Zellen, sterben nach einiger Zeit ab. Auch die im Gehirn würden absterben, wenn wir sie nicht nutzen. Das ist allerdings nicht der Fall, denn der Mensch nutzt 100% seiner Hirnzellen. Ob du es mir glaubst oder nicht. Auch die ,,grauen‘‘ Zellen funktionieren.

Selbst wenn wir Radio hören und dabei vielleicht nichts tun, als dasitzen und zuhören, sind unser Redezentrum und Bewegungszentrum dauerhaft aktiv. Ob wohl wir weder reden, noch uns bewegen. Unser Hirn ist komplex, keine Frage, doch der Mensch nutzt 24 Stunden, die komplette Kapazität seines Gehirns.

Fazit: Wir können 100% unseres Gehirns nutzen, jeden Tag. Es ist daueraktiv, selbst wenn wir nichts tun.

 
 
 

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